Vorinstanz
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KI-Vorprüfung im Digitalrecht

Die Instanz vor der anwaltlichen Instanz: Verträge, AGB, Webseiten und Abmahnrisiken automatisiert vorprüfen — im Chat, mit Ampel-Einstufung und Prüfprotokoll.

Frage die Kanzlei-KI — z. B. „Prüfe unsere AGB auf unwirksame Klauseln“

KI-Vorprüfung nach RDG, keine Rechtsberatung — die Kanzlei-KI kann Fehler machen.

So arbeitet die Kanzlei-KI

Drei gekürzte Beispiele — genau so sehen Frage und Antwort in der Anwendung aus.

Dürfen wir Bewerberdaten nach der Absage 12 Monate aufbewahren?
Wissensbasis durchsucht · 8 Abschnitte herangezogen

Kurz: 12 Monate sind zu lang. Üblich und verteidigbar sind etwa 4 bis 6 Monate nach der Absage — orientiert an den Geltendmachungsfristen des AGG (§ 15 Abs. 4 AGG: zwei Monate, plus Klagefrist und Zugangs-Puffer). Danach besteht ohne Einwilligung regelmäßig kein Aufbewahrungsgrund mehr; die Daten sind zu löschen (Art. 17 DSGVO). laut fachwissen-datenschutz.md

Wollen Sie Unterlagen für künftige Stellen behalten, geht das nur mit ausdrücklicher, dokumentierter Einwilligung der Bewerber:innen — dann sind auch 12 Monate vertretbar. Konfidenz K4 — Einzelfall bitte anwaltlich verifizieren.

Prüfe diese Klausel aus unserem SaaS-Vertrag: „Der Anbieter haftet nur für Vorsatz. Jede weitere Haftung ist ausgeschlossen.“

ROT  Als AGB-Klausel unwirksam. Der vollständige Ausschluss für grobe Fahrlässigkeit und für die Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit verstößt gegen § 309 Nr. 7 BGB; gegenüber Unternehmern greift die Wertung über § 307 BGB. Fällt die Klausel, gilt das gesetzliche Haftungsregime — also unbeschränkte Haftung: das Gegenteil des Gewollten.

Vorschlag der Kanzlei-KI (Kardinalpflichten-Modell)
Der Anbieter haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit. Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet er nur für die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten, begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden.
Simuliere eine Abmahnung für unseren Onlineshop
shop-beispiel.de abgerufen (29.941 Zeichen) · inkl. Impressum und Datenschutzerklärung

Auf Basis der abgerufenen Seiten wären zwei Punkte realistisch angreifbar — als simulierte Abmahnung aufbereitet:

Simulation

Abmahnung (Simulation)

Musterkanzlei Recht & Partner — SIMULATION · an: Betreiber shop-beispiel.de

  1. ROT  Fehlende Grundpreisangabe bei 250-ml-Gebinden (§ 4 PAngV) — Fundstelle: Produktseite „Pflegeöl“, nur Endpreis ausgewiesen.
  2. GELB  Google-Fonts-Einbindung ohne Einwilligung (Art. 6 DSGVO) — Fundstelle: Quelltext der Startseite, fonts.googleapis.com.
DIES IST EINE SIMULATION zu Prüfzwecken — keine echte Abmahnung, keine Rechtsberatung (RDG).

Der Abmahn-Stresstest rügt nur, was aus dem abgerufenen Material belegbar ist — jede Position mit Fundstelle. Nicht sauber abwehrbare Angriffsflächen fließen in Ampel und Aktionsplan zurück.

Was noch drinsteckt

Alles in einer Oberfläche, alle Ergebnisse als PDF exportierbar.

PrüfungWebseite, PDF oder Text durch den vollen Kanzlei-Workflow: Ampel GRÜN GELB ROT, Detailanalyse, „Zwischen den Zeilen“, Aktionsplan, Prüfprotokoll.
Kanzlei-ChatFachgespräch auf einer Wissensbasis aus 27 Rechtstexten (DSGVO, AI Act, NIS2, UWG, Marken- und Medienrecht) — Quellen werden benannt, URLs live abgerufen.
Vertrags-EditorVerträge gemeinsam mit der KI verhandeln: links der Chat, rechts der Klausel-Editor, mit Versionsständen und PDF-Export.
Gesetzes-RadarNeue Gesetze und Urteile fließen automatisch in die Wissensbasis ein.
Team-KontenLogin mit Rollen, Monatsbudgets je Nutzer:in und Kosten-Dashboard mit Token-Verbrauch.
Klartext zum Rechtsrahmen: Vorinstanz ist keine Kanzlei und erteilt keine Rechtsberatung im Sinne des Rechtsdienstleistungsgesetzes (RDG). Jede Ausgabe ist eine automatisierte KI-Vorprüfung mit Konfidenzangaben — eine Arbeitshilfe, die anwaltliche Prüfung vorbereitet und beschleunigt, aber nicht ersetzt. Deshalb heißt das Produkt so: Es ist die Instanz vor der Instanz.
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